Der Dom

Sie wurde seit dem elften Jahrhundert gebaut und ihre Struktur ist im Laufe der Jahrhunderte verändert worden, bis sie ihre endgültigen Form im XIV Jahrhundert erreichtete. Aus diesem Grund wurden einige architektonische Elemente im Laufe der Zeit weggeräumt und einige von ihnen sind heute im Museum für sakrale Kunst ausgestellt. Die Kathedrale ist ein großartiges Beispiel für romanisch-gotischen Architektur und viele berühmte Künstler sich an ihren Aufbau beteiligt haben.
Sie befindet sich auf der Spitze von riesigen Treppen, mit Blick auf der Piazza Garibaldi. Die Fassade ist in pisanischen Stil, mit vielen Säulen, Bögen und Statuen vom berühmten Bildhauer Giovanni Pisano. Über dem Portal gibt es einen Sturz mit einem Basrelief, das das Leben von San Cerbone, Bischof von Vetulonia und Schutzheilige von Massa Marittima, darstellt.
Die Apsis wurde 1287 in gotischen Stil mit einigen romanischen Elementen erweitert, wahrscheinlich von Giovanni Pisano. Der Turm ist in Lombard-romanischen Stil des zwölften-dreizehnten Jahrhunderts, es wurde sorgfältig restauriert und die Spitze wurde fast vollständig wieder aufgebaut.

Im Inneren ist der Dom in drei Schiffe unterteilt, die durch Travertin Säule getrennt sind, an deren Spitzen einigen Kapitellen in pisanischen Stil zu sehen sind. Man kann viele Gemälde und Meisterwerke bewundern, wie die Marmorarche von San Cerbone von Goro di Gregorio (1324), eines der besten Beispiele der gotischen Bildhauerei in Italien. Ein weiteres wichtiges Kunstwerk ist das Taufbecken aus Travertin von Giroldo da Como (1267) mit seinem Tabernakel(1447). La Maestà von Duccio di Buoninsegna (1316), das Krucifix von Segno di Bonaventura und die Kreuzigung von Ambrogio Lorenzetti sind alle außergewöhnlichen an den Wänden ausgestellte Meisterwerke.

Eine Kuriosität:

Wie man bemerken kann, ist der Dom quer zu dem Platz positioniert und das erklärt, warum der Architekt entschied, einen perspektivische Trick zu anwenden: der Abstand zwischen die Säulen der Fassade ist nicht gleich und dieses Verfahren schafft einen optischen Effekt, so dass die Fassade perfekt symmetrisch erscheinen wird, wenn man aus der Mitte des Platzes schaut.